Definitionsmacht aus Betroffenensicht

Als Reaktion auf unseren Text gegen die Angriffe auf die Definitionsmacht auf Indymedia haben wir eine anonyme Zuschrift bekommen, in der wir gebeten werden, den folgenden Text über dieselben Kanäle zu veröffentlichen, die unser Artikel Märchenstunde auf Indymedia genommen hat. Wir halten viele Gedanken des Textes für richtig und eine persönliche Perspektive aus Betroffenensicht für eine große Bereicherung. Wir veröffentlichen und anonymisieren ihn an dieser Stelle mit Einwilligung des*der Autor*in.

Nach den letzten Debatten auf linksunten.indymedia, die alle eher theoretisch geführt wurden, ist das hier ein persönlicher Beitrag.

Im Gegensatz zu den vorher genannten Texten spreche ich hier nicht über fiktive, konstruierte Beispiele, sondern über Ereignisse, die tatsächlich passiert sind. Das ist auch einer der Gründe, warum dieser Text anonym ist: ich möchte nicht offenlegen, um welche Personen es geht. Ich möchte weder selbst erkannt werden, noch möchte ich, dass die Täter (im weitesten Sinne) geoutet werden.

Ich war selbst schon Betroffene von sexualisierter Gewalt und von (sexuellen) Grenzüberschreitungen, auch innerhalb von linksradikalen Kreisen.
Ich war auch schon Unterstützerin, wenn die Grenzen anderer FLT* überschritten worden waren.

Aber erst mal allgemein: Grenzüberschreitungen sind kompliziert1. Es ist nicht immer von Anfang an klar zu sagen, wo genau eine persönliche Grenze verläuft, da Frauen so sozialisiert werden, dass ihnen die Wahrnehmung und den Respekt für ihre eigenen Grenzen systematisch aberzogen wird und ihr Nein! im Laufe der Sozialisation immer wieder unterhöhlt oder schlichtweg ignoriert wird beziehungsweise ihnen beigebracht wird, dass „Nein!“ nicht erwünscht ist.2

Dazu kommen mit einiger Wahrscheinlichkeit noch frühere Gewalterfahrungen, die nicht immer bewusst sind und die dazu führen können, dass von anderen als völlig „harmlos“ eingeschätzte Handlungen für die Betroffene sehr bedrohlich wirken.
Außerdem gibt es in allen Gruppen (ausdrückliche oder informelle) Hierarchien, die das Ablehnen oder sich Wehren und die Konfrontation danach schwierig bis unmöglich machen können.

Also: Bei Grenzüberschreitungen, und insbesondere bei sexualisierter Gewalt, spielen gesellschaftliche Machtverhältnisse, Hierarchien und persönliche Vorerfahrungen eine wichtige Rolle.3

Besonders kompliziert wird Gewalt, wenn sie von Leuten kommt, denen mensch nahe steht und denen mensch vertraut hatte, wie es bei sexualisierter Gewalt meistens der Fall ist.4

In allen Fällen, in denen meine Grenzen sexuell überschritten wurden, konnte ich mich im Nachhinein zunächst nicht an die konkrete Situation erinnern. Und damit meine ich nicht, dass ich die Situation als unproblematisch empfand und dann später plötzlich als problematisch. Sondern ich wusste tatsächlich nicht mehr, was passiert war. Ein diffuses Gefühl, dass irgendwas nicht in Ordnung war, war zunächst alles. Mit etwas zeitlichem oder räumlichen Abstand kam dann die Erinnerung an die Situation zurück und ich konnte wieder sagen, was passiert war.
(Das betrifft nicht nur Situationen mit sexualisierter Gewalt. Als mein Exfreund mich körperlich angegriffen hatte, konnte ich mich einen Tag lang daran nicht erinnern. Es kam erst wieder, als ich eine_r Freund_in davon erzählte, wie mein Besuch bei ihm gewesen war. Die Stunden unmittelbar nach seinem Angriff wusste ich nichts mehr davon.)

Und mit der Erinnerung an die Angst und das Unbehagen und den Schmerz kam die Frage, wie ich damit umgehen sollte.

Es soll in diesem Text nicht um die Situationen gehen, die ich eindeutig als Vergewaltigung bezeichne, in denen ich mir sicher bin, dass der Täter ziemlich sicher wusste, dass ich das, was er getan hat, nicht wollte, und es ihm vermutlich einfach nur egal war.
Sondern ich möchte über die Situationen schreiben, die irgendwie so waren, dass es zumindest möglich oder wahrscheinlich ist, dass die andere Person nicht wahrgenommen hat, dass ich das nicht wollte. Die Situationen, in denen Mist passiert ist, aber ich davon ausgehen kann, dass es zumindest keine Absicht war, sondern mangelnde Achtsamkeit und dumm gelaufen. Das soll das, was passiert ist, weder entschuldigen noch verharmlosen. Es wäre nicht passiert, wenn sie das Zustimmungskonzept beachtet hätten, und es hätte mir wirklich viel Mist erspart.

In diesen Fällen habe ich – nach etwas Zeit, je nachdem, wann die Erinnerung zurückgekommen war und ich darüber sprechen konnte – den jeweiligen Täter auf die Situation angesprochen.

Rückblickend fällt mir auf, dass deren Reaktion mindestens so einschneidend war wie die ursprüngliche Situation. Wenn der Täter abwehrend reagierte, meine Erfahrung in Frage stellte oder mir die Schuld am Geschehenen zuschrieb, machte das die Situation deutlich schlimmer. Das war teilweise sogar heftiger, als die eigentliche Grenzüberschreitung.

Hinzu kam noch die Enttäuschung darüber, dass Menschen, die sich selbst als politisch links, profeministisch, antisexistisch und so weiter inszenierten, nicht nur meine Grenzen überschritten hatten, sondern offensichtlich noch nicht einmal in der Lage waren, darauf halbwegs passend zu reagieren.

Wenn derjenige mir zuhörte und meine Erfahrung anerkannte, dann war damit zwar nicht automatisch alles gut, aber es war zumindest möglich, darüber zu sprechen und damit einen Umgang zu finden.

Anerkennung von Definitionsmacht ist für mich eine notwendige Voraussetzung für eine Auseinandersetzung damit, was passiert ist. Wenn der Täter nicht verstehen will, was er mir angetan hat, wie sollte er darüber reflektieren können? Wie könnten wir eine politische Lösung finden, wenn wir nicht einmal die Grundlage teilen, dass meine Grenzen wichtiger sind als sein Vergnügen5 und dass meine Wahrnehmung genauso viel wert ist wie seine6? Wie sollte ich einen Menschen ernst nehmen, der der Meinung ist, dass er mehr wert ist als eine Frau*? Wie könnte eine Person in einer linken Gruppe mitarbeiten, die einen zentralen Grundsatz – nämlich dass alle Menschen gleich wichtig sind – nicht teilt?

Eine Grenzüberschreitung bedeutet immer, dass einer Person die Macht über ihren Körper und/oder ihr Leben weggenommen wurde. Das wichtigste ist daher, der betroffenen Person ihre Entscheidungsmöglichkeiten zurückzugeben. Definitionsmacht bedeutet auch, dass nichts gegen den Willen der Betroffenen passiert.
Das kann auch heißen, dass der Täter vielleicht gar nicht konfrontiert wird oder viel weniger Konsequenzen gezogen werden, als Außenstehende manchmal für angemessen halten.

Leider existiert auch in der linken Szene die Vorstellung, dass es ein „richtiges“ Verhalten für Betroffene sexualisierter Gewalt gibt. Weicht eine Person von diesem vorgeschriebenen Weg ab, wird ihr häufig nicht mehr geglaubt. Dieses Bild entspricht im Wesentlichen dem, was auch die bürgerliche Gesellschaft von Vergewaltigungsopfern erwartet: (Bsp: Sofort nach der Tat sicher zu sein, dass es eine Vergewaltigung war, sofort zur Polizei gehen, und so weiter) Wer sich daran nicht hält oder diesem Bild nicht entspricht, deren Glaubwürdigkeit wird angezweifelt.

So wird von der Betroffenen beispielsweise erwartet, dass sie allen Kontakt zum Täter abbricht. Besteht weiterhin Kontakt, so wird das oft dazu genutzt, sie als unglaubwürdig oder den Vorfall als „nicht so schlimm“ darzustellen.
Aber ein totaler Kontaktabbruch ist nicht für alle Betroffenen das, womit es ihnen am besten geht.7 Es gibt viele Situationen, in denen eine andere Regelung besser sein kann. Zum Beispiel kann es sein, dass die Betroffene dem Täter nicht auf Parties begegnen möchte, um dann nicht mit dem Geschehenen konfrontiert zu werden, aber es für sie relativ unproblematisch ist, ihm bei Demos zu begegnen – oder umgekehrt. Gerade wenn der Täter der Betroffenen sehr nahe steht/stand, kann „Abstand halten“ auch unerwünscht sein, weil es bedeutet, dass nicht nur ihre Grenzen überschritten wurden, sondern dass sie durch das Thematisieren der Grenzverletzung auch noch einen für sie wichtigen Menschen verliert. Letzten Endes kann nur die Betroffene selbst entscheiden, was in ihrer Situation das beste ist.
Es ist wichtig, dass Betroffenen geglaubt wird, auch wenn ihre Entscheidungen anders ausfallen als das Klischee sagt. Ebenso entscheidend ist es, dass Betroffenen nicht ständig nahegelegt wird, dass sie den Kontakt komplett abbrechen, sondern dass ihre Entscheidung respektiert wird, egal wie sie ausfällt – und dass klar ist, dass sie ihre Entscheidung auch wieder ändern können. Auch deshalb ist Defma wichtig: sie ermöglicht Betroffenen, selbst zu entscheiden, wie und ob sie mit der Tat und ihren Folgen umgehen wollen.

Von Defma-Gegner_innen wird ja oft behauptet, dass Defma linke Gruppe schädige oder ähnliches. Ich finde das Argument ziemlich problematisch. In letzter Konsequenz verlangt es nämlich von mir, meine Körperautonomie einer Gruppe unterzuordnen (an sich schon nicht wirklich progressiv…), aber vor allem einer Gruppe, die es offensichtlich nicht schert, wenn ich vergewaltigt werde. So etwas kann natürlich kein linker Ansatz sein. Dennoch gehe ich hier kurz darauf ein, wie die Anwendung von Defma auf Gruppen wirkt.
Nach meiner Beobachtung gibt es im Ernstfall kein Chaos, wenn Definitionsmacht gilt. Wirkliche Probleme gibt es hingegen, wenn ein Fall innerhalb von Gruppen thematisiert wird, in denen Defma nicht oder nur von einem Teil der Leute anerkannt wird. Spaltungen kann es nur dann geben, wenn ein Teil der Leute zu einem (meist nicht einmal einsichtigen) Vergewaltiger hält und nicht zur betroffenen Person.

Es wird auch häufig behauptet, dass bei Defma dem Täter gegenüber „unverhältnismäßige Forderungen“ aufgestellt werden. Erst mal: was eine Betroffene benötigt, um sich wieder sicher(er) zu fühlen, kann nur sie selber sagen. Wer es traurig findet, auf bestimmten Partys nicht mehr erwünscht zu sein – nun,der sollte vielleicht darauf verzichten, andere Menschen zu vergewaltigen.
Was häufig allerdings nicht wahrgenommen wird: Viele Forderungen sind genau deshalb so weitreichend, weil der Täter eben zeigt8, dass er die Betroffene und ihren Wunsch nach Sicherheit nicht akzeptiert. Wenn hingegen klar ist, dass der Täter z.B. den Wunsch nach Abstand respektiert, kann das die Situation auch mal ändern. Ich war auf einer mehrtägigen Veranstaltung, auf der auch der Mensch war, der meine Grenzen sexuell verletzt hatte. Das ging nur deshalb, weil wir vorher darüber gesprochen hatten und völlig klar war, dass er die Veranstaltung verlässt, wenn es mir durch seine Anwesenheit schlechter geht. Das ging daher auch nur deshalb, weil er Definitionsmacht anerkannt hat und bereit war, danach zu handeln. Hätte ich nicht die Sicherheit gehabt, dass er, falls nötig, ohne Diskussion oder ähnliches verschwindet, dann hätte ich dort nicht gleichzeitig mit ihm sein können.
Aber solche Absprachen setzen voraus, dass die Person, die die Grenze überschritten hat, Defma anwendet und ernsthaft bereit ist, sich damit auseinander zu setzen, was ihre Handlungen bei der betroffenen Person bewirkt haben.

Ich bin nicht der Meinung, dass das Definitionsmacht-Konzept nicht kritisiert werden darf. Es ist nicht ideal, aber es ist meiner Erfahrung nach das am wenigsten schlechte Konzept, mit dem Thema sexualisierte Gewalt und Grenzüberschreitungen umzugehen. Es ist die beste Möglichkeit in einer falschen, gewaltvollen Welt. In einer Utopie würde das vielleicht anders gehen – aber das setzt vorher den Abbau von gesellschaftlichen Herrschaftsstrukturen voraus. Die sind heute da und wir können sie nicht einfach ausblenden und behaupten, sie existierten bei uns nicht, denn dann sind wir keinen Deut besser als die Mehrheitsgesellschaft.
Wem ein besseres Konzept einfällt – gerne. Aber dann sollten diejenigen, die Defma ablehnen, bitte ein Konzept vorschlagen, was die Probleme nicht hat und dennoch in der Lage ist, Betroffene zu unterstützen in einer Welt, die immer noch den Opfern einer Tat die Verantwortung dafür zuschiebt, was ihnen angetan wurde.
Leider habe ich noch nie eine Kritik gehört, die das berücksichtigt. Kritik an Defma läuft in den meisten Fällen darauf hinaus, dass die zugrundeliegenden Probleme einfach ignoriert oder wegdiskutiert werden. Es ist schon ziemlich bezeichnend, wie hierbei – genauso wie in der Mehrheitsgesellschaft – die vage Möglichkeit einer Fehlbeschuldigung eines Mannes viel schwerer eingeschätzt wird als die tatsächliche (teils sexualisierte) Gewalt, der sich FLT* sehr oft ausgesetzt sehen. Damit werden letztendlich die gesellschaftlichen Machtverhältnisse (Patriarchat…) wieder bestärkt, und Betroffene können sich dann überlegen, ob sie weiter mit ihrem Vergewaltiger zusammenarbeiten und so tun, als sei nichts passiert – oder ob sie die Gruppe verlassen.
Meine Vorstellung von linker Politik ist, dass wir die Machtverhältnisse umstürzen und sie nicht bestärken.

In den bisherigen Diskussionen schien es sehr viele Meinungen zu geben von Leuten, die noch nicht direkt mit Defma in Kontakt gekommen sind, viel „Man hört von einem Fall und da war…“, aber relativ wenig direkte Erfahrungen. Dazu ist wichtig zu wissen, dass Unterstützer_innengruppen vieles nicht öffentlich machen (können), da sie unter Umständen die Betroffene schützen müssen.9 Alles, was mensch hört darüber, wie unfair das doch ablief… ist meistens die Perspektive des Täters. Nicht jeder Fall kommt an die (Szene-)Öffentlichkeit, sondern vor allem die, in denen der Täter die Situation absichtlich weiter eskalieren lässt. Daher werden die Fälle, in denen die Situation mithilfe von Defma halbwegs gut geklärt wurde, meist nicht wahrgenommen. In meinem Fall wissen nur wenige aus meiner Gruppe, dass überhaupt etwas passiert ist – und mir ist mehr als einmal etwas passiert.

Was ich an der Diskussion gerade etwas unpassend finde, ist, dass – wie gesagt – hier ganz überwiegend Menschen, die noch nie von sexualisierter Gewalt in der eigenen Gruppe betroffen waren, konstruierte Beispiele erfinden dazu, wie Defma angeblich angewandt wird. Die Anwendung von Defma kennen die meisten nur aus Gerüchten und Szenetratsch (außer wenn sie mal selber betroffen – oder Täter waren). Es reden also irgendwie Menschen, die etwas nicht kennen, darüber, dass etwas im Umgang damit falsch ist, wobei sie das, was ihrer Meinung nach falsch ist, auch nicht so genau kennen.
Ich fände es passender, wenn diese Debatte vor allem von denen geführt würde, die schon von sexualisierter Gewalt (vor allem aus der linken Szene) betroffen waren. Sie sind diejenigen, um die es hier eigentlich gehen sollte. Welche Erfahrungen, positiv oder negativ, haben sie mit Defma gemacht? Was hat ihnen geholfen? Wo gab es Probleme? Haben sie Kritik an Defma? Wie soll ihrer Meinung nach mit sexualisierter Gewalt innerhalb von linksradikalen Gruppen umgegangen werden?

  1. Eine gute Einführung zum Thema bietet http://unterstuetzerinneninfo.blogsport.de mit ihrem Reader „Kompass“ [zurück]
  2. Vgl. http://fugitivus.wordpress.com/2009/06/26/another-post-about-rape-3/ (englisch) [zurück]
  3. Linke Menschen haben als Antwort auf diese Probleme das Zustimmungskonzept entwickelt, das sicherstellen soll, dass die Grenzen aller beachtet werden: http://wirliebenkonsens.wordpress.com/was-ist-konsens/ Und: wenn jemand seinen Wunsch, nicht zu kommunizieren, über die Gefahr stellt, eine andere Person zu vergewaltigen – ja, dann hab ich dazu echt nichts mehr zu sagen. [zurück]
  4. Bei sexualisierter Gewalt ist in den allermeisten Fällen der Täter mit der Betroffenen vorher bekannt/befreundet, in etwas der Hälfte aller Vergewaltigungen ist der Täter der eigene Partner. [zurück]
  5. Und die Grenzen der anderen Person sind wichtiger als mein eigenes Vergnügen. Aber darum geht es hier nicht. [zurück]
  6. Falls sich jemand darüber wundert, warum ich das so formuliere: Meine Wahrnehmung sagt mir, ob meine Grenzen überschritten wurden. Seine Wahrnehmung kann ihm nur sagen, ob seine eigenen Grenzen überschritten wurden. Auf keinen Fall kann er aus seiner Wahrnehmung ableiten, dass meine Grenzen nicht überschritten wurden, obwohl ich es sage. [zurück]
  7. Das geht NICHT gegen Betroffene, die einen Kontaktabbruch wollen, sondern gegen die Normativität, mit der das als der richtige Weg für alle dargestellt wird. Also, wenn ihr den Täter nie wieder sehen wollt: Absolut okay und euer Recht. [zurück]
  8. Und wie verkorkst ist es bitte, dass die Betroffene sexualisierter Gewalt schlimmere Konsequenzen befürchten muss als der Täter? [zurück]
  9. Nebenbemerkung: er hat sie nämlich VERGEWALTIGT. Das ist bereits ein deutlicher Beweis dafür, dass er ihre Wünsche und Grenzen nicht respektiert. Vgl. auch: http://fugitivus.wordpress.com/2009/01/08/another-post-about-rape/ [zurück]

4 Antworten auf „Definitionsmacht aus Betroffenensicht“


  1. 1 Dodo 21. Juli 2013 um 10:21 Uhr

    (Ich bin grad echt am Lobhudeln hier, aber ich bin nunmal begeistert heh…)

    Ein unglaublich treffender, bewegender und so r i c h t i g e r Text! Und so formuliert, daß eigentlich jede_r kapieren müßte, wo das Problem liegt (ja, ich weiß, die Annahme ist naiv…).
    Ganz ehrlich, ich fand ja schon den „Vorgängerpost“ zu dem Thema wirklich, wirklich gut.
    Aber der hier hat mich ehrlich schwer beeindruckt. Am liebsten würd ich den auf nen Flyer drucken und überall verteilen! Ist auf jedenfall schon in meinen Lesezeichen.
    Ernsthaft – Respekt, daß Du trotz (anscheinend ja zahlreicher) Übergriffe bis hin zu Vergewaltigung so präzise, eloquent und sachlich darüber schreiben kannst.
    Danke für die Mühe, den Post zu schreiben, davon „nimmt man wirklich was mit“ – sowohl auf empathischer als auch auf logisch-argumentativer Ebene. Danke dafür.

  1. 1 Mädchenmannschaft » Blog Archive » Anschreiben gegen alle *ismen – Die Blogschau Pingback am 20. Juli 2013 um 9:04 Uhr
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  3. 3 Definitionsmacht, Pillen-Statement & Koffertragen « Reality Rags Pingback am 25. Juli 2013 um 0:59 Uhr

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